Ohne IT gibt es keine integrierte Versorgung
Der Siloah-Verbund in Gümligen begleitet ältere Menschen durch die ganze Gesundheitsversorgung: Akutgeriatrie, Rehabilitation, Langzeitpflege, Spitex und Therapie.
Martin Gafner, Präsident der Stiftung Siloah und Verwaltungsratspräsident der Siloah AG, erklärt, warum dieses Modell an der IT hängt und worauf er bei einem IT-Partner achtet.

Ein Patient, viele Stationen
Martin Gafner erklärt integrierte Versorgung an einem Beispiel. Ein 86-jähriger Mann stürzt und erleidet eine Fraktur. Er wird ins Siloah eingewiesen, am nächsten Tag in einem der externen orthopädischen Partnerspitälern operiert und kommt danach zurück nach Gümligen: in die Rehabilitation oder, wenn er mehrere Erkrankungen hat, in die Akutgeriatrie. Kann er danach nicht direkt nach Hause, folgt ein Aufenthalt im Langzeitbereich mit Therapie. Schliesslich geht er heim, begleitet von Spitex, ambulanter Physiotherapie und seinem Hausarzt.
«Das alles miteinander zu verbinden, das ist integrierte Versorgung», sagt Gafner. Dazu gehören für ihn Medizin, Pflege und Betreuung gleichermassen. Die Schwierigkeit: Entlang des Patientenpfads hängen die Stationen voneinander ab, juristisch sind es aber getrennte Gesellschaften. Berichte und Befunde müssen trotzdem fliessen. «Wenn das nicht in einem sinnvollen, formalisierten Prozess passiert, verteuert das das Gesundheitswesen massiv.»
Wenn alle Applikationen schwarz sind
Wie abhängig der Betrieb von der IT ist, hat Siloah selbst erlebt. Nach einem Cyberangriff bei einem externen Dienstleister musste der Verbund seine IT grundlegend neu aufstellen. Im Spital braucht es Laborwerte, Bildgebung und Dokumentation laufend. «An dem Tag, an dem die IT ausfällt und alle Applikationen schwarz sind, stehen wir still.» Der Langzeitbereich konnte vorübergehend auf Papier ausweichen, das Spital kaum.
Siloah entschied, die Infrastruktur an Sharp DX auszulagern und in die ORIA Cloud zu migrieren. Sicherheit war von Beginn an Teil des Auftrags. Gafner beschönigt nichts: Die Umstellung war anspruchsvoll und verlangte von allen Beteiligten viel.
Plattform statt Insellösungen
Für Martin Gafner ist IT kein Kostenblock, sondern die Voraussetzung für stabiles und gesundes Wachstum. Als Bankmanager hat er erlebt, wie die Valiant aus über 40 Banken zusammenwuchs. Möglich wurde das über eine gemeinsame IT. Bei Siloah sieht er dieselbe Logik: Der Spitalbereich lässt sich kaum mehr erweitern, der Langzeitbereich dagegen konsolidiert sich, weitere Heime kommen dazu. «Ohne Plattform können wir nicht skalieren.»
Das gilt bis in den Alltag. Wer täglich rund tausend Mittagessen ausgibt und mit ungeeigneten Bestellsystemen arbeitet, hat am Ende falsche Zahlen in der Buchhaltung.
Vertrauen vor Vertrag
Bei der Auswahl eines Partners leitet Gafner nicht zuerst der Preis. In der Krise brauchte er Leute, denen er fachlich und persönlich vertraut, und eine solide Basis für den nächsten Entscheid. Gegenüber dem Anbieter gilt dasselbe: Was per Handschlag vereinbart ist, gilt. Ein Geschäft, das im SaaS-Modell abgewickelt wird, ohne dass man je jemanden sieht, entspricht nicht seinem Verständnis von Partnerschaft. Siloah hat parallel stark ins eigene IT-Team investiert, um dem Partner kompetente Leute gegenüberzustellen. «Es ist wieder der Mensch im Zentrum. Immer.»
Was bleibt
Die Krise hat Siloah verändert. Wissen, das früher in den Köpfen von einzelnen Mitarbeitenden steckte, ist heute dokumentiert. Die Mitarbeitenden gehen deutlich vorsichtiger mit Daten und E-Mails um, und das Thema wird regelmässig wiederholt. Gafner selbst führtden Verbund über Kennzahlen, die zeitgerecht vorliegen: «Die falsche Information zur falschen Zeit führt zu falschen Entscheidungen.»
Sharp DX für Siloah
• ORIA Cloud-Infrastruktur
• Konzeption und Migration der IT-Umgebung
• Hochverfügbare und redundante Architektur
• Security Services
• Managed IT Services
• Service Desk und Unterstützung vor Ort
• Projektleitung und Transformationsbegleitung
• Integration mehrerer Organisationseinheiten und Standorte
Das ganze Gespräch mit MartinGafner lesen: [Link]

«Die Zusammenarbeit mit Sharp DX gefällt mir sehr. Es geht partnerschaftlich, lösungsorientiert und in engem, direktem Austausch zu und her. Kein klassisches Kunden-Lieferanten-Verhältnis. Der produktive Betrieb startete erfreulich unaufgeregt. Alles läuft stabil. Es gibt direkte Ansprechpartner, die aufkommende Themen sofort anpacken.»
Corden Pharma International Switzerland GmbH

Betrieb: klare Verantwortungen und direkte Kommunikation
Schon in der Übergangsphase wurde zwischen CordenPharma und Sharp DX definiert, welche Partei die Verantwortung für welche IT-Komponenten übernimmt. Während ein kleines Team bei CordenPharma weiterhin für die Fachapplikationen, das lokale Netzwerk, die Endgeräte und den Enduser-Support zuständig ist, betreibt Sharp DX alle anderen Elemente aus der ORIA Enterprise Cloud. Sharp DX wendet dabei sogenannte «Service-Operation-Pakete» an. Hierbei übernimmt Sharp DX die volle Betriebsverantwortung derjenigen Services, auf welchen die Pakete angewendet werden. Beinhaltet sind Service Desk, Second-Level-Support für Störungsbehebung sowie Betriebsdienstleistungen inklusive Monitoring und Reporting mit umfangreichem Service Management und Governance-Modell.
Das Team bei CordenPharma hat es in der betrieblichen Zusammenarbeit nicht mit einem anonymen Konstrukt zu tun. Ganz im Gegenteil. Alle Personen, die bei Sharp DX die Betriebsverantwortung wahrnehmen, sind greifbar, namentlich bekannt, Teil der Sharp DX Crew und stets bereit, sich direkt mit den Vertretern von CordenPharma auszutauschen und Anregungen und Änderungen umzusetzen.
Über CordenPharma
CordenPharma ist ein CDMO-Partner, der Biotech- und Pharmainnovatoren komplexer Modalitäten bei der Weiterentwicklung ihres Arzneimittel-Entwicklungszyklus unterstützt. CordenPharma nutzt das kollektive Fachwissen der Teams seines weltweit integrierten Standortnetzwerks und bietet massgeschneiderte Outsourcing-Dienstleistungen für die gesamte Lieferkette. Und zwar von der frühen klinischen Entwicklungsphase bis zur Vermarktung.
Mit wissenschaftlicher Expertise und Partnerschaft im Zentrum stehend, bietet CordenPharma seinen Kunden hochwertige End-to-End-Dienstleistungen mit strategischem Schwerpunkt auf Peptiden, Oligonukleotiden, massgeschneiderten Lipid-Hilfsstoffen, Lipid-Nanopartikeln, sterilen Injektionspräparaten und dem umfangreichen Angebot an kleinen Molekülen (sowohl hochpotent als auch mit normaler Potenz).
Die CordenPharma-Gruppe besteht aus 12 Einrichtungen in Europa und Nordamerika.
Ein herzliches Dankeschön an CodenPharma und insbesondere an das Projektteam für die partnerschaftliche, lösungsorientierte Zusammenarbeit. Wir haben viel gelernt, was uns weiterbringt!
Lösungen für unsere Kunden

CordenPharma
Nach der Übernahme von drei Produktionsstätten von Vifor Pharma musste CordenPharma die bestehenden IT-Dienste mit deren Mitarbeiter für die drei Standorte aufgeben und den Bereich neu strukturieren. Alles allein stemmen war keine Option.

Sanitized
Wenn Erich Jau über das Projekt «Exchange Online / Office 365» spricht, klingt diese Migration leicht wie ein Kinderspiel. Voraussetzung war die sorgfältige Vorbereitung und Umsetzung mit Unterstützung von ITpoint. Der Bonus: Die nützlichen Collaboration Tools von Microsoft.

Innova
innova-Versicherungslösungen sind schlank, standardisiert und preiswert. Defokussierung hat keinen Platz im Alltag von innova. Das gilt auch für die IT. IT ist wichtig und kritisch, aber keine Kernkompetenz.

