Von der Schweiz nach Shenzhen

Aus ganz Europa schafften es nur vier Teams ins Global Final. Eines davon vertrat die Schweiz und gleich zwei der drei Teammitglieder kamen von ITpoint: Sarifen Sittampalam und Miguel Fernandes Nunes reisten zur Huawei ICT Competition 2025–2026 nach Shenzhen, auf eine Bühne, die grösser kaum sein könnte.

Was dort in wenigen Tagen zusammenkam, war weit mehr als ein Wettbewerb. Es war eine intensive Woche voller Fokus, technischer Höchstleistung, internationalem Austausch und Eindrücken, die bleiben. Für ITpoint ist es besonders schön, dass gleich zwei Mitarbeitende Teil dieser aussergewöhnlichen Reise waren.

Eine Competition mit beeindruckenden Dimensionen

Die Huawei ICT Competition zählt zu den grössten internationalen Tech-Wettbewerben für Studierende und junge ICT-Talente weltweit. Über 210'000 Teilnehmende aus mehr als 100 Ländern und über 2'000 Institutionen waren in dieser Austragung dabei, allein im Network Track traten über 110'000 Studierende an.

Dass sich das Schweizer Team in diesem Umfeld bis auf die globale Bühne vorgearbeitet hat, ist ein starkes Zeichen für Know-how, Motivation und Teamgeist.

Der Weg nach Shenzhen: Schweiz, Europa, Weltfinale

Der Weg ins Global Final führte über mehrere Stufen: zuerst die nationale Qualifikation in der Schweiz, danach das Regional Final in Europa und schliesslich die Endrunde in Shenzhen. Aus ganz Europa qualifizierten sich nur vier Teams für das Global Final. Das Schweizer Team war eines davon.

Allein das zeigt, auf welchem Niveau sich dieser Wettbewerb bewegt. Wer es bis hierhin schafft, hat sich in mehreren anspruchsvollen Phasen gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt.

Acht Stunden, volle Konzentration, kein Leerlauf

Am 2. Juni 2026 wurde es ernst. Das Global Final fand direkt am Huawei-Hauptsitz in Shenzhen statt und im Network Track ging es sofort ans Eingemachte.

Während rund acht Stunden arbeitete das Team an einer komplexen Netzwerk-Topologie im Huawei eNSP Simulator. Routing, Switching, Security, VPN und Datacenter Networks: alles unter Zeitdruck, alles im Team, alles auf hohem technischem Niveau.

Genau das macht den Reiz eines solchen Wettbewerbs aus. Es geht nicht nur um Fachwissen, sondern auch um Tempo, Präzision, saubere Abstimmung und die Fähigkeit, unter Druck als Team zu funktionieren. Fähigkeiten, die auch im ICT-Alltag täglich gefragt sind.

Mehr als nur ein Wettbewerb: ein Blick in die internationale Tech-Welt

Auch neben dem eigentlichen Final bot die Woche in Shenzhen viele Eindrücke. Einen Tag nach dem Examen standen ein Besuch auf dem Huawei Research Campus und in der Exhibition Hall auf dem Programm.

Was dort zu sehen war, war beeindruckend: Technologie, Entwicklung und Innovation in einer Dimension, die hängen bleibt. Sichtbar wurde, in welche Richtung sich moderne ICT-Infrastrukturen, Netzwerktechnologien und digitale Plattformen entwickeln. Dazu kam der direkte Austausch mit Studierenden aus aller Welt; unterschiedliche Hintergründe, aber dieselbe Begeisterung für ICT.

Gerade für junge ICT-Fachkräfte ist ein solcher Blick über den eigenen Markt hinaus besonders wertvoll.

Der Moment, der bleibt: die Award Ceremony

Nach einer intensiven Woche folgte der emotionale Höhepunkt: die Award Ceremony.

Sarifen Sittampalam und Miguel Fernandes Nunes kamen in die Convention Hall, wo sie vor der offiziellen Preisverleihung von Markus Thür, Schweizer Generalkonsul in Guangzhou, interviewt wurden. Kurz darauf begann die Zeremonie.

Dann folgte der Moment, auf den alles hinauslief: Das Schweizer Team wurde auf die Bühne gerufen und die Auszeichnung persönlich von Markus Thür überreicht. Die Schweiz in diesem Rahmen auf internationaler Bühne zu vertreten, war ein aussergewöhnlicher und unvergesslicher Moment.

Was bleibt

Was aus Shenzhen mitgenommen wird, ist nicht nur eine Auszeichnung. Es ist die Erfahrung, sich auf internationalem Niveau zu messen, Talente aus zahlreichen Ländern kennenzulernen und unter anspruchsvollsten Bedingungen als Team zu bestehen.

Vor der Rückreise in die Schweiz standen noch einige Tage in Hongkong auf dem Programm. Zeit, um die vielen Eindrücke sacken zu lassen und auf eine aussergewöhnliche Woche zurückzublicken.

Solche Erfahrungen wirken weiter. Sie bringen neue Perspektiven, schärfen den Blick für internationale Entwicklungen und zeigen, was möglich ist, wenn Fachwissen, Vorbereitung und Teamgeist zusammenkommen.

Unser Fazit: Stolz auf Miguel und Sarifen

Für ITpoint ist es ein stolzer Moment zu sehen, wie Sarifen und Miguel ihr Know-how einbringen, sich weiterentwickeln und die Schweiz auf einer globalen ICT-Bühne vertreten. Wir gratulieren den beiden herzlich zu dieser starken Leistung und danken allen, die diese Reise möglich gemacht haben.