Cent Systems AG

Interview mit Andreas Tschannen, CEO Cent Systems AG

Herr Tschannen, welchen Stellenwert hat die IT für das Kerngeschäft und den Erfolg der Cent Systems?
Die IT ist für unser Unternehmen ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die IT ist unser Enabler, dass wir die Verarbeitung des Posteingangs (Input-Management) automatisieren und den manuellen Anteil so gering wie möglich halten können. Dadurch können wir diese Arbeit günstiger erledigen, als wenn die Kunden es manuell selber machen müssen.

Warum haben Sie sich für den Gang in die Cloud entschieden?
Unsere Kunden forderten ein georedundantes Zweitsystem für die Gewährleistung der Systemverfügbarkeit. Die Frage war: Was kostet uns Georedundanz? Eine eigene Lösung kam aus Kostengründen nicht in Frage. Insbesondere die Betreuung des zweiten Systems wäre viel zu teuer und wirtschaftlich nicht rechtfertigbar. 

Also haben wir Service-Anbieter gesucht, die uns Georedundanz bieten können. Für eine proprietäre Lösung sind wir viel zu klein, deshalb stand schnell fest, dass das Shared Cloud-Modell für Cent Systems passt. 

Wir verarbeiten sensible Personendaten. Unseren Kunden garantieren wir die Verarbeitung und Datenhaltung ausschliesslich in der Schweiz. Wir mussten nun einen passenden Cloud-Anbieter finden, der uns dies ebenfalls garantieren kann. Nach dem «Schweizer Cloud»-Kriterium hatten wir dann noch vier Anbieter in der Auswahl, einer davon ITpoint.

Warum ITpoint?
Ein sehr wichtiges Kriterium in unserer Evaluation war die Flexibilität des Partners. In diesem Punkt stach ITpoint die anderen Anbieter mit grossem Vorsprung aus. ITpoint hat in der Offertphase signalisiert, dass sie mit ihren Managed Services flexibel sind, und sie beweisen das immer wieder. Das ist wirklich eindrücklich. Sie können auch spezielle Sachen schnell lösen und reagieren schnell und kompetent auf Anfragen.

Andere Anbieter winken bei Flexibilitätswünschen schnell mal ab mit der Begründung, sie könnten dann die Systemstabilität nicht mehr gewährleisten. ITpoint schafft beides: sehr flexibel und sehr stabil. Ich weiss nicht, wie sie es machen, aber ganz offensichtlich können sie es. Wir haben es noch nie anders erlebt.

Sensitive Daten in der Cloud, Managed Services von Dritten – wie geht das bei den Kunden durch?
Verträge mit ITpoint sichern die Vertraulichkeit ab. Der Datenschutz und der Beizug von Dritten ist manchmal bei unseren Kunden schon ein Thema. Aber anders ist es eigentlich nicht lösbar, und das sehen die Kunden auch. Früher war Georedundanz ihre Hauptanforderung. Die ist dank ITpoint gelöst und kein Thema mehr.

Was ist Ihr Fazit nach einem Jahr?
Das Infrastruktur-Outsourcing bewährt sich sehr. Wir haben damit nicht nur das Thema Georedundanz zu tragbaren Kosten gelöst, sondern auch eine sehr professionelle und effiziente Lösung für den Betrieb und die Wartung der gesamten IT-Infrastruktur erhalten. Und eben, dank der Flexibilität der Managed Services von ITpoint bezahlen wir nur das, was wir auch nutzen. Die Kosten werden nach Komponenten / Teilkomponenten verrechnet, alles ist sehr transparent und finanziell gut führbar. 

Zum Schluss: Würden Sie, Stand heute, etwas anders machen? Was?
Nein. Wenn alles auf dem Papier zum vornherein voll planbar wäre, könnte man vielleicht etwas Kosten sparen, weil man weiss, welche Leistungen genau benötigt würden. Ein so grosses Projekt funktioniert aber in der Realität eben nicht nach Wasserfall-Methode. Deshalb haben wir mit der Wahl der flexiblen und kostentransparenten ITpoint als Infrastrukturpartner alles richtig gemacht. Es ist der Teil unseres IT-Grossprojekts, der am schlanksten und saubersten durchgegangen ist.

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